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Archiv Thomas

Oswald Stimm

"Holz ist wie Fleisch aus einer andern Zeit, wo wir die unsre nicht gefunden haben. Auch riechen daran! Was duftet, bewegt sich ..."
Der in Wien geborene Künstler besuchte nach der Rückkehr aus der englischen Kriegsgefangenschaft von 1946 bis 1949 die Akademie der bildenden Künste in Wien und studierte unter Josef Müllner und Franz Santifaller Bildhauerei.

1947 heiratete er Elfriede Heidendorfer, ein Jahr darauf wurde sein Sohn Thomas geboren. 1951 wanderte er nach Buenos Aires aus, wo er in zweiter Ehe die gebürtige Argentinierin Ilse Wehner heiratete und seine Kinder Hedwig (1952), Marion (1958) und José (1963) zur Welt kamen. In dieser Zeit nahm er am Wettbewerb "Unbekannter politischer Gefangener" in London - Buenos Aires (Galerie Van Riel) teil.

1965 kehrte er nach Wien zurück und präsentierte 1971 seine aus argentinischen Obstkisten und Trambalken bestehenden Arbeiten in der Secession.

Von 1973 bis 1982 war er Lehrer an der Académie des beaux arts in Kinshasa (Zaire), ab 1982 lebte und arbeitete Oswald Stimm wieder in Wien.

2012 ist Ossi in Wien gestorben, er wird immer in unserer Erinnerung bleiben.

Ossi´s ehemaliges Atelier im Wiener Prater

Ausschnitt aus Arbeiten von Ossi